Laustärke anpassen rückgängig machen

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Moderator: onkel_enno

SansaMonkey
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Re: Laustärke anpassen rückgängig machen

Post by SansaMonkey » Thu May 10, 2012 2:33 pm

Wie klingen denn die Tracks mit dem WMP?

Wenn es dort besser klingt, würde ich mal in MM die Einstellungen zum Output-Plugin ansehen.

Wenn es genauso klingt, würde ich einige der Dateien an einem anderen PC oder einem Hardwareplayer anhören.

MMuser2011
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Re: Laustärke anpassen rückgängig machen

Post by MMuser2011 » Thu May 10, 2012 2:33 pm

Wenn die REPLAYGAIN-Werte wirklich aus den Dateien entfernt sind und diese Songs trotzdem auch in Foobar oder Winamp oder anderen Playern ausser MediaMonkey schlecht klingen, dann hast Du tatsächlich Pech gehabt.
Dann bleibt leider nur noch ein neu rippen Deiner CD's.
Magic Nodes v4.3.3 (2018-10-03) last free version SQL Viewer v2.4 (2009-10-25)
ExternalTools v1.4 (2011-05-09) iTunesMonkey 1.0 + Acoustid
Calculate Cover Size v1.7 (2012-10-23) RegExp Find & Replace v4.4.9 (2018-10-03) last free version

gandalf

Re: Laustärke anpassen rückgängig machen

Post by gandalf » Wed Aug 22, 2012 3:30 pm

Hallo "klebberle",
ich habe das gleiche Problem. Eine One-Click-Lösung habe ich auch nicht gefunden aber probier doch mal die Freeware "Audacity".
Song mit "Datei öffnen" laden. Links neben dem sich öffnenden Audiospectrum gibt es einen Lautstärkeregler mit dem Du den Song lauter oder leiser stellen kannst.
Anschliessend mit "Datei - Exportieren als mp3" in den gewünschten Ordner speichern. Nicht vergessen: vorher unter "Bearbeiten Einstellungen" die gewünschte Qualität einstellen.
Hat bei mir in den meisten Fällen geklappt

MMuser2011
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Re: Laustärke anpassen rückgängig machen

Post by MMuser2011 » Thu Aug 23, 2012 11:15 am

Damit veränderst Du eine veränderte Audio-Datei zum zweiten Mal. Ich glaube nicht, dass dies für die Qualität wirklich förderlich ist. Dann lieber den Aufwand mit einem re-rip (allenfalls gleich in besserer/bester Qualität) machen.
Dies einfach als Zweitmeinung.
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Timo_Beil
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Re: Laustärke anpassen rückgängig machen

Post by Timo_Beil » Thu Oct 18, 2012 4:50 am

Drittmeinung=Neu Rippen!
Wenn die Dateien auf 'nen niedrigen Level umcodiert wurden, sind sie halt leiser.
MP3Gain ist daher nicht der richtige Ansatz. Das ist verlustfrei und kodiert nicht neu. (ähnlich wie in MM "Lautstärke analysieren").
Eine Möglichkeit, vermurkste Aufnahmen zu korrigieren bietet ein kostenpflichtiges Tool von Magix, das ich gern zum Restaurieren alter Bandaufnahmen und knacksender LP-Kopien nutze. Da gibt's Dynamik-Expander, die ganz brauchbare Werte liefern.
Audacity: Dort gibts unter Effekte: Amplitude und Kompression "Normalisieren". Ist aber immer schlechter, als neu zu Rippen (gleich als FLAC und nicht mehr "bearbeiten").
Das Problem ist doch: Beim Umkodieren sind Informationen verschwunden, die sich durch einfaches Normalisieren nicht wieder hervorzaubern lassen, sondern evtl. nur mit Dynamik-Tricks ala Magix.

Grüße, Timo
Win 10 pro, MM 5.0.0.2164, Media and DB on NAS, Play to: Pioneer VSX-922

rolf der käfer

Re: Laustärke anpassen rückgängig machen

Post by rolf der käfer » Fri Feb 01, 2013 12:13 pm

hallo,
soweit ich den thread überflogen habe hat noch niemand folgendes erwähnt:

ein professionell produziertes lied, also eigentlich alles was mann an musik erwerben kann, ist gleichlaut da es technisch bedingt eine maximallautstärke gibt, die schlicht und ergreifend nicht überschritten werden kann. das menschliche ohr nimmt aber die durchschnittslautstärke wahr. diese lautstärke analysiert MM vermutlich auch und es ist völlig normal, dass musik dadurch unterschiedlich laut ist. das soll aber auch so sein. ein popmusik-stück erscheint deshalb lauter, weil die durchschnitsslautstärke im mastering extrem angehoben wurde. der grund dafür liegt im "loudnesswar" (einfach mal googlen) -> laute musik klingt subjektiv besser. wenn man also zehn lieder hintereinander im radio hört, findet man das lauteste u.U. auch dadurch besser -> so haben die popmusikproduzenten versucht sich immer weiter zu überbieten um ihre musik gegen andere durch zu setzen
jazz und klassikmusik wird in der regel nicht so doll komprimiert (wobei kompression hier nicht die datenmenge bedeutet, sondern die dynamikbearbeitung) da diese kompression mit qualitätsverlusten einhergeht und die dynamik verloren geht. so ist es völlig normal, dass sogar ganze musikrichtungen generell leiser sind als popmusik. also lasst die lautstärke einfach so wie sie ist. das hat nämlich seine gründe.

gruß, jakob
ps: das trägt zwar nicht zur lösung bei, aber ich fand es erwähnenswert worum es im kern bei der lautstärkeanalyse bzw. -anpassung eigentlich geht

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